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Double-Alpha schiessen kostet etwas Zeit, Double-Charlie kostet den Sieg!

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Hallo Schützenfreunde,

es gibt bei unserem schönen IPSC-Sport so viele Fachbegriffe, Kommandos und englische Wörter das einem fast schwindelig werden kann,
vor allem Neulinge und Gäste verstehen oft  nicht alles.

Daher meine Idee hier ein kleines IPSC Wörterbuch einzurichten, das kann sich jeder ausdrucken und hin und wieder darin nachlesen,
damit das richtig gut werden tut brauche ich aber Eure Mithilfe.

Ich habe hier erst mal einen Grundstock gelegt den ich mit Eurer Hilfe ausbauen möchte.

Wenn Ihr Begriffe kennt die ich dann noch nicht aufgelistet habe oder einen Fehler drin habe dann mailt mir diese einfach zu.

 

Ralf (Colonel) Trautmann

colonel@ipsc.org

140 IPSC-Begriffe und Kommandos (mit ! )

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A

Accidental Discharge: unbeabsichtigte Schussabgabe (führt sofort zum DQ)!

Accuracy: Treffsicherheit

Alpha: Ansage eines Treffers in der A-Zone (Double Alpha = 2 Treffer in der A-Zone) So solls sein!

Aimpoint: Hersteller von optischen Visiereinrichtungen

Angels of fire: Schiessende Engel ;-)

Angle of fire: Schusswinkel (90° Regel)

Appeal: Einspruch

Arbitration fee: Einspruchsgebühr, wird bei einem Einspruch vom Schützen hinterlegt, ist der EInspruch unbegründet verfällt die Gebühr!

 

B

Briefing: Begrüßung und Einweisung der Schützen in die Übung
        Wichtig: sollte Wort für Wort vorgelesen werden und beinhalten: 
         -Wertungsmethode
         -Ziele (Art und Anzahl und Position)
         -Minimale Schusszahl
        -Der Zustand der Waffe beim Start
        -Startposition 
        -Beginn der Zeitnahme: akustisches oder optisches Signal
        -Ablauf

Box: definierte Schiessposition, in der Regel durch einen Lattenrahmen dargestellt, Übertreten für zu 1 Ablauffehler pro Schuß

Broken firearm: Waffenbruch

B-Zone: Trefferzone auf der Scheibe aus den Anfangszeiten des IPSC gibt es seit 2009 definitiv nicht mehr.

 

C

Cartridge: Patrone

Categorie(s): Altersklassen: Overall, Lady, Senior, Super Senior und Junior

Charlie: Ansage eines Treffers in der C-Zone (Double Charlie = 2 Treffer in der C-Zone)

Chargeline: wurde 2009 abgeschafft, es gibt nur noch Faultlines
        mind. Entfernung bei Stahl 7m, wenn Faultlines verwendet werden mind. 8m (2.1.3.)

Clear the Range: Freundliche Bitte an die Schützen den Stand zu verlassen.

Chamber: Kammer, Patronenlager

Clip: Metallplätchen das mehrere Patronen zusammenhält und direkt in eine Revolertrommel geladen wird.

Comstock: Wertungssystem bei dem die Anzahl der Treffer vorgegeben wird, fehlende Treffer werden mit Miss bestraft, nicht beschossene Ziele mit Ablauffehler.

Comp: Kompensator, Vorrichtung an der Mündung um die austretenden Pulvergase nach oben ableiten um das Hochschlagen der Waffe zu reduzieren.

Competition: Wettkampf

Coopertunnel: ist ein Tunnel dessen "Dach" aus Holzleisten besteht die beim Durchqueren des Tunnels nicht umfallen dürfen, sonst gibt es pro Leiste 10 Strafpunkte. In Deutschland verboten!

Course, short-, medium-, field-: Umschreibt den Umfang einer Übung maximal 9, 16, 28 Schuss pro Übung

Creeping: Bewegung vor dem Startsignal (Frühstart)

 

D

Delta: Ansage eines Treffers in der D-Zone (Double Delta = 2 Treffer in der D-Zone)

Degree: Grad, 90 Grad-Regel welche besagt das die Waffe nie mehr als 90 von der Hauptschussrichtung Grad zur Seite, nach oben oder unten zeigen darf.

Division(s): Waffenklassen: Open, Standard, Modified, Production und Revolver

DQ: (gesprochen diekju) Disqulifikation z.B. nach schwerem Regelverstoss

 

E

El Presidente: Standardübung (3 IPSC Scheiben, 7m Entfernung, 3x2 Schuss pro Scheibe, Magazinwechsel, 3x2 Schuß pro Scheibe, Virginia-count)

Ejektor: Auszieher, zieht die leere Patronenhülse aus dem Patronenlager

Entry fee: Startgebühr

Equipment Sheet: Laufzettel für den Schützen, wird vom R.O. auf jeder Stage abgezeichnet und die Position der Waffe und Magazine wird vermerkt, ab Level III Pflicht.

Eyes and ears!: Freundliche Bitte an die Personen im Stand ihre Augen und Ohren schützen (Schutzbrille und Gehörschutz ist für ALLE anwesenden Personen Pflicht)

 

F

Faultline: Begrenzungslinie die beim Schiessen nicht überschritten werden darf.

Faulting: Überschreiten der Faultline

Feet per second (fps): Fuss pro sekunde, amerikanisches Mass für Geschwindigkeit

Fieldcourse: Schiessübung (Stage) mit vielen Zielen (max 28 Schuss) die aus mehreren Positionen beschossen werden.

Fireline: Linie, Begrenzung von der aus an beliebiger Stelle geschossen werden darf.

Firearm(s): Feuerwaffe(n)

Freeze!: Einfrieren, sofort das Schiessen einstellen, Finger weg vom Abzug = veraltet, offiziell gibt es nur noch Stop!!

 

G

General briefing: Begrüssung und Einweisung der Schützen in den Ablauf des Matches

Grain: amerikanische Gewichtsangabe, 1 Grain = 6,54 mg

Gun: Waffe

Gunfire: Schüsse

If clear  hammer down and holster! Wenn die Waffe entladen ist, Hammer abschlagen und Holstern

If clear close an holster (bei Revolver) Wenn die Waffe entladen ist, Trommeleinschwenken und Holstern

G.R.O.I.: German Range Officer Institut, deutsches Gremium für die Regelung der Aufgaben Range Officers

Gravitti Turner: (Bonus)-Scheibe die nach dem Auslösen sichtbar wird und sich danach wieder wegdreht, angetrieben durch die Gravitation.

 

H

Hardcover: Sichtblenden, und Verkleidungen können als "undurchdringbar für Geschosse" definiert werden

Hit: Treffer

Hot Range!: Gibt es nicht mehr.

 

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I

if you are finished, unload and show clear!: Wenn Du (der Schütze) die Übung beendet hast, Waffe entladen
                            und leer vorzeigen.

 

J

Jetfunnel: Trichterförmige aufweitung des Magazinschachts um den Magazinwechsel zu erleichtern.

 

K

 

L

Level I bis IV: gibt den Schwierigkeitsgrad und Umfang eines Matches an.

Load!: Laden

Long Course: Schiessübung (Stage) mit vielen Zielen (max 32 Schuss) die aus mehreren Positionen beschossen werden.

 

M

Major: Wertungssystem bei Scheibentreffern für starke Munition: A-Zone = 5 Punkte, C-Zone = 4 Punkte, D-Zone = 2 Punkte

Majorfactor: Grenzwert zur Wertung nach Majorsystem, Berechnung: Geschossgewicht in Grain mal Geschwindigkeit in Feed per Second geteilt durch 1000

Make ready!: Bereit machen bei Übungen in denen ungeladen gestartet wird.

Malfunction: Fehlfunktion, Störung.

Man versus (vs.) man: Mann gegen Mann, Vergleichsschiessen bei dem immer zwei Schützen direkt gegeneinander antreten, meist auf Stahlziele.

Matchdirector: Oberste Instanz eines Matches.

Medium course: Schiessübung (Stage) mit mehreren  Zielen (max 16 Schuss) die aus mehreren Positionen beschossen werden.

Miss: Fräulein ;-) Fehlschuss, wird mit 10 Minuspunkten bestraft

Minor: Wertungssystem bei Scheibentreffern für schwache Munition: A-Zone = 5 Punkte, C-Zone = 3 Punkte, D-Zone = 1 Punkt.

Minorfactor: = 125 Mindestwert zur Wertung nach Minorsystem, Berechnung: Geschossgewicht in Grain mal Geschwindigkeit in Feed per Second geteilt durch 1000

Modified: Waffenklasse, getunte Pistolen die in eine BOX mit den Innenmassen 225mm x 150mm x 45mm passt.

Moving target: bewegliches Ziel

Muzzle: Mündung

 

N

Next Shooter: Nächster Schütze.

No shot (targets): frühere Bezeichnung der Penalty-Targets (Strafscheiben)

 

O

Open Division: Waffenklasse bei der an Tuning ziemlich alles erlaubt ist was man für (viel) Geld kaufen kann.
                        mit gewissen Einschränkungen z.b. Magazinlänge max. 170mm (Anhang D1)

 

P

Paper: Papierscheibe

Penalty Target: Strafscheibe, ein Treffer auf einer solchen bringt 10 Minuspunkte

Penalties: Strafen

Plate: kleines Ziel das nur einen Treffer erfordert, meist als Klappziel, muss dann zur Wertung fallen.

Pling: Geräusch beim Auftreffen des Geschosses auf ein Stahlziel ;-)

Pitlanespeeding: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse ;-)

Procedure: Prozedur, Ablauf, hier gemeint = Ablauffehler, ebenfalls 10 Minuspunkte

Production: Waffenklasse bei der nur Waffen im Originalzustand verwendet werden dürfen die bei einer regulären Einheit geführt wurdern oder werden.

Protest, -fee, -time: Einspruch -sgebühr, -sfrist.

Point: Punkt, Zieleinrichtung bei der ein Leuchtpunkt auf eine Optik gespiegelt wird der die Treffpunktlage der Waffe darstellt.

 

Q

 

R

Racegun: alte Bezeichnung von Waffen aus der Open Division

Radial Tears: Langlöcher

Range: (Schiess)-Stand

Rangemaster: Schiessleiter für die gesamte Schiessanlage

Rangeofficer: kurz RO, bleibt immer beim Schützen, gibt alle Kommandos und achtet auf die Sicherheit.

Range is clear!: Der Stand ist frei, keine Personen befinden sich vor der Startposition.

Reshoot: Der Schütze muß die Übung wiederholen

Reloading: Nachladen, sonst auch Wiederladen

Rounds (minimum): Patronen (mindest Patronenzahl)

Rifle: Gewehr

Rules: Regeln

 

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S

Safety: Sicherheit

Safetyarea: Sicherheitszone, NUR hier dürfen die Schützen mit Ihren Waffen eigenmächtig hantieren.
                                             Das Hantieren mit Munition ist hier streng verboten (DQ)

Sanktionierung: die offizielle Anerkennung welchen Level ein Match hat. (sehr viel Bürokratie)!

Scoring!: Trefferaufnahme, danach "End of scoring"

Scoresheet: Wertungszettel für die Stage, wird beim Schreiber abgegeben und nach Eintrag der Punkte und Zeiten vom Schützen unterschrieben

Shotgun: Schrotflinte

Shotshell: Schrotpatrone

Shot what you see: Die Ziele können beschossen werden sobald sie sichtbar werden, freier Ablauf

Shooter: Schütze

Shot off: Vergleichsschiessen bei dem immer zwei Schützen direkt gegeneinander antreten, meist auf Stahlziele.

Short course: Kurze Übung mit maximal 9 Schuss und max 2 Schießpositionen.

Sight picture: Betrachten eines der Ziele über die Visierung vor dem Durchgang, ist nur mit ungeladener
                         Waffe und auch nur auf ein Ziel erlaubt, sonst 1 Ablauffehler pro weiterem Ziel.

Slug: Flintenlaufgeschoss, Einzelgeschoss zum Verschiessen aus Flinten

Stage: einzelne Übung auf einem Stand mit laufender Nummer als Teil eines Matches

Steel must fall!: Stahlscheiben müssen zur Wertung fallen, sonst Miss (10 Strafpunkte)

String: Teilabschnitt einer Übung z.B. eine Übung wird aufgeteilt in 2 Strings die erst einzeln und dann zusammen geschossen werden = 3 Übungen

Stronghand: Schussstarke Hand.

Stockgun: alte Bezeichnung für Waffen aus der Standardklasse, bedeutet soviel wie "aus der Verpackung genommen und geschossen" also ohne Tuning

SuRT: Sicherheits und Regeltest, Grundvorraussetzung zur Teilnahme an Wettkämpfen.

Speedcourse: Schiessübung (Stage) mit wenigen Zielen die in kurzer Zeit beschossen werden, meist aus einer Position.

Speedloader: Gerät (Metallclip) um bei einem Revolver gleichzeitig allen Patronenlager in der Ttrommel zu laden.

Speedticket: Erlaubnis bei einem Match eine Stage nach der anderen zu schiessen ohne einer Squad anzugehören. (Wird nur in Ausnahmefällen erteilt)

Squad: Gruppe von Schützen die eine Stage gemeinsam absolvieren (beim Bund sagt man Rennen dazu).

Squading: Zeitplan wann welche Squad an welchem Stand schiessen muß (es braucht viel Erfahrung für einen funktionierenden)

Standard Division: Waffenklasse bei der nur Waffen mit Kimme und Korn. ohne Kompensatoren oder ähnliches verwendet werden und müssen in einen BOX mit den Innenmassen 225mmx150mmx45mm passen, siehe Anhang D2 Rules 2009

Stats: Anmeldung, Ausgabe der Informationen und Scoresheets.

Sweeping: Wenn bei einer Übung ein Körperteil vor die Mündung der Waffe kommt, führt zur sofortigen Disqulifikation (DQ)

 

T

Target: Ziel

Timer: elektronisches Gerät für das akustische Startsignal und Zeitnahme, wird vom RO bedient.

Trigger: Abzug

Triggerstop: mechanischer Anschlag der den Weg des Abzuges nach dem Auslösen des Schusses begrenzt.

 

U

Unload and show clear!: Entladen Kommando bei Abbruch einer Übung z.B. DQ oder Standversagen

Underbelt: Untergürtel, ein Gürtel mit Klettband nach außen, wird an der Hose durch die Gürtelschlaufen gezogen, der Waffengürtel wird darüber getragen.

Unsave gun handling: unsichere Waffenhandhabung, führt immer zur Disqualifikation (DQ)

Unsportsmanlike conduct: Unsportliches Verhalten, führt immer zur Disqualifikation (DQ).

 

V

Verify-list: Vergleichslisten die bei Stats ausgehängt werden, hier können die Schützen prüfen ob bei der Eingabe der Ergebnisse Fehler unterlaufen sind.

Virginia-count: Wertungssystem bei dem die Anzahl der Schüsse fest vorgegeben ist und nicht überschritten werden darf.

 

W

Weakhand: Schussschwache Hand (bei manchen Schützen beide ;-))

Wheelgun: Revolver (Wheel = Rad) ein Rad dreht sich und die Trommel dreht sich ja auch...

Wheelgunner: Revolverschütze

 

X

Xtra-shot: Überzählige Schüsse bei Virginia-count, führt zu 10 Minuspunkten, die besten Treffer werden gewertet.

 

Y

 

Z

 

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